Sichtbar bleiben!

Mit Öffentlichkeitsarbeit gestärkt aus der Krise

 

Die Baubranche durchlebt gerade schwierige Zeiten. Steigende Kosten und ein verschärfter Wettbewerb setzen viele Unternehmen unter Druck. Einige reagieren darauf mit Einsparungen – ein großer Fehler, wenn dabei der Rotstift auf die Öffentlichkeitsarbeit trifft! Denn wenn fast alle zu vergebenden Aufträge zurückgehen, ist die Unternehmenspräsenz entscheidender denn je. Nur wer in den Köpfen von Bauherren, Architekten bzw. ausführenden Unternehmen ist, bekommt ein akzeptables Stück vom kleiner gewordenen Kuchen. Der Schlüssel zum Erfolg: qualitativ hochwertige Public-Relations-Arbeit!

 

Print für den Content

Um hier Aufwand und Nutzen in ein wirtschaftliches Verhältnis zu setzen, ist strategisches Vorgehen unerlässlich. Ein gut ausgearbeiteter Pressetext ist eine solide Basis. Denn wer einen Referenzbericht oder eine Produktmeldung erstellt, muss sich intensiv mit dem Thema befassen. Beispielsweise: Welche besonderen Eigenschaften hat das Produkt? Welche Vorteile bietet es dem Kunden? In welchen interessanten Gebäuden wurde es eingebaut? Wie wird dieses genutzt? Wer war daran beteiligt? Und vieles mehr. Diese gründliche Recherche liefert eine wertvolle Wissensgrundlage, die auch für Social Media, Kundenmagazine, Broschüren und vieles mehr genutzt werden kann. Doch zunächst sollte es Ziel sein, den Beitrag in einer oder mehreren Fachzeitschriften zu veröffentlichen. Sie bieten einen entscheidenden Vorteil: Der Streuverlust ist gering. Tatsächlich werden sie nur von Fachleuten gelesen, die sich für das Thema interessieren. Ihr Wissensstand ist meist recht ähnlich. So bieten Fachzeitschriften eine gute Gelegenheit, auch längere Beiträge und erklärungsbedürftige Vorgänge bzw. Produkte zu platzieren. Eine Anzeige erhöht hierbei die Sichtbarkeit. 

 

Zielgruppen verstehen und Inhalte planen 

Doch inzwischen sind die sozialen Medien auch im eher traditionellen Baubereich angekommen. Mit ihnen kann ein Unternehmen gut weitere Personen seiner Zielgruppe ansprechen – und dies ohne wesentlichen Zusatzaufwand. Die Grundlage wurde ja bereits im Zusammenhang mit dem Pressetext geschaffen! Die Daten müssen oft nur entsprechend aufbereitet werden. Zu Beginn ist es jedoch wichtig, die jeweiligen Kanäle bzw. den jeweiligen Kanal gut auszuwählen. Meine Empfehlung: zunächst lieber eine Plattform richtig „bespielen“ als mehrere halbherzig. Im Anhang finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Social-Media-Möglichkeiten für die Baubranche. Sobald die Entscheidung gefällt ist, heißt es posten! Ein Kalender, in dem Zeitpunkt, Thema, Format und Verantwortliche dokumentiert sind, kann hierbei hilfreich sein. Die übliche Faustregel „drei Posts pro Woche“ ist für kleine und mittelständische Unternehmen oft nicht realisierbar. Deshalb mein Tipp: Ein fester Post pro Woche – bei besonderen Anlässen wie Hausmessen etc. können zusätzliche Beiträge veröffentlicht werden. Regelmäßigkeit ist hier Trumpf. Eines wird jedoch von vielen übersehen! Damit die publizierten Inhalte auch wahrgenommen werden, muss eine Leserschaft aufgebaut und gepflegt werden. Das bedeutet, andere Beiträge liken, kommentieren und zeitnah auf Fragen antworten. Dieser Zeitaufwand wird oft unterschätzt. 

 

Crossmediale Aufbereitung

Zusammengefasst lässt sich sagen: Sobald der Pressetext fertig ist, ist auch ein großer Teil der Arbeit für Social Media bereits erledigt. Diese crossmediale Aufbereitung spart Zeit und damit Geld. Gleichgültig, ob sich ein Unternehmen für das komplette Paket – Print und Social Media – entscheidet oder ob es sich auf einen der beiden Bereiche konzentriert, wichtig ist: Wer in wirtschaftlich knappen Zeiten keine Öffentlichkeitsarbeit macht, verspielt eine wichtige Chance. Wer jetzt tätig wird, kann sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen!

Logo

© Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.